Die Zeit der Corona-Krise

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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » Sa 11. Apr 2020, 08:12

nyra hat geschrieben:Dann hoffe ich, bei den Bildern von deiner nächsten Wanderung das Bier mit dem "faszinierenden Flair des mexikanischen Lebensstils" in deiner Hand zu sehen! :daumenhoch:

Diese Hoffnung wird sich leider nicht erfüllen, denn ich kaufe mir kein Bier, das von Mexiko nach Österreich transportiert wird, doppelt so teuer ist und meinem Biergeschmack dann womöglich in keiner Weise entspricht! :mrgreen: Wie haben so gutes Bier in Österreich, da bleibe ich, wie auch sonst, patriotisch! :bier:
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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » So 12. Apr 2020, 00:14

Da ich gestern vorbei gefahren bin und gesehen habe, dass die Hagenbachklamm wegen Covid 19 gesperrt ist!

Hagenbachklamm gesperrt.jpg

Man darf gespannt sein, was diesen Idioten noch einfällt! :evil: Demnächst wird man noch bestraft, wenn
man im Wald oder in der freien Natur spazieren geht?
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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » Do 16. Apr 2020, 09:23

Mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht!

Wie unsere Angstkultur die Katastrophen-Bewältigung lähmt

Die Auswirkungen von Covid-19 auf das Leben der Menschen, ihre wirtschaftlichen, sozialen und globalen Beziehungen, werden wahrscheinlich weitreichender sein als im Falle jeder anderen Gesundheitskrise. Nicht einmal während des Ersten oder Zweiten Weltkriegs sahen sich die Regierungen gezwungen, die Schulen zu schließen. Die Notmaßnahmen, die als Reaktion auf Covid-19 eingeführt wurden, sind in Friedenszeiten beispiellos.

Der Grund, weshalb Covid-19 eine derartige Katastrophe ist, liegt nicht am Ausmaß der mit ihr einhergehenden physischen Verluste. Zum Zeitpunkt dieses liegt die weltweite Zahl der Todesopfer bei knapp 70.000 (Stand 6. April 2020). In Deutschland sind es knapp 1.600. Rund 1,3 Mio. Menschen sind infiziert [Redaktionell nachgetragener Link zu den aktuellen Zahlen hier]. Das sind sehr viele. Aber im Vergleich zu einigen Grippepandemien sind die Auswirkungen bisher immer noch relativ gering. Die Grippeepidemie von 1918 war die verheerendste globale Epidemie der Neuzeit und führte zu rund 40 Millionen Todesfällen. Im Jahr 1968 tötete die Hongkong-Grippe (H3N2-Virus) mehr als eine Million Menschen. Allein im Vereinigten Königreich gab es rund 80.000 Todesfälle.

Nein, der Grund, warum die globalen Auswirkungen von Covid-19 so groß sind, liegt in der Art und Weise wie Regierungen, internationale Organisationen und die Gesellschaft reagiert haben. Ein Blick auf frühere Katastrophen kann uns helfen, die aktuelle Krise in eine historische Perspektive zu setzen.

Quelle
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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » Do 16. Apr 2020, 21:38

Nach zwei LP's suchte ich einen Platz für meine Jause und mein Sonnenbad, das ich am Bisamberg angedacht hatte! Als ich die Bergstraße rauffahren wollte, musste ich feststellen, dass sie wegen der Covid 19 Maßnahmen gesperrt war. Die werden immer blöder und man kann nur hoffen, dass sie die Ohrfeige bei den nächsten Wahlen bekommen, die sie verdienen. Der Landeshauptmann von Burgenland, Hans Peter Doskozil hat zB per Verordung verfügt, dass für Wiener und selbst für Burgenländer, die außerhalb von 15km ihren Wohnort haben, die Strände des Neusiedlersees ab Donnerstag gesperrt sind! Siehe auch hier! Unglaublich was sich die erlauben, wo sie noch dazu von unseren Steuergeldern leben! :x

Ich fand dann an der Donau einen Platz, wo ich meine Absichten verwirklichen
konnte!
Lost Place 141.jpg
Lost Place 143.jpg
Lost Place 145.jpg
:bier:
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Lost Place 149.jpg
Lost Place 150.jpg
Lost Place 151.jpg
Lost Place 155.jpg
Lost Place 159.jpg

das Kraftwerk in Korneuburg bei der Rückfahrt aufgenommen
Lost Place 160.jpg

bis auf den Ärger über die gesperrte Bergstraße, war das heute wieder in jeder Hinsicht ein Prachttag! :daumenhoch:
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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon nyra » Fr 17. Apr 2020, 21:07

Die Zeit der Corona-Krise bringt neben ständigem Ärger wegen sinn- und rücksichtsloser Sperrungen und sonstiger unmöglicher Regelungen auch mal was Schönes, wenigstens für mich:

Seit von Corona die Rede ist, denke ich automatisch an Zirkus. Als Kind in der DDR habe ich – wie alle Kinder in meiner Nachbarschaft – einen Film mit dem Titel "1-2-3 Corona" gesehen. Corona ist darin eine Zirkusartistin. Die derzeitigen Umstände haben offenbar jemanden veranlaßt, den Film in youtube einzustellen. Jemand hat den Kommentar dazu geschrieben: "Den Film hat mein Vater angeblich 14 mal gesehen. In einem Jahr. Er war also der erste Infizierte überhaupt." Wir Neunjährige hatten natürlich nicht das Geld, um den Film 14mal zu sehen, aber wir waren von einem Mal genauso infiziert: Wir haben monatelang nur Zirkus gespielt. Falls jemand den Film anschauen möchte: Hier.

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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » Fr 17. Apr 2020, 21:48

nyra hat geschrieben:Die Zeit der Corona-Krise bringt neben ständigem Ärger wegen sinn- und rücksichtsloser Sperrungen und sonstiger unmöglicher Regelungen auch mal was Schönes, wenigstens für mich:

Nicht nur für dich! Ich finde es wunderbar, durch den doch wesentlich geringeren Verkehr, so entspannt autofahren zu können, wie noch nie! :D Das werde ich echt vermissen, falls das wieder vorbei ist! :mrgreen:
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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » Mo 27. Apr 2020, 09:44

Angst vor Ansteckung von Regierung erwünscht

die Zwei.jpg

Ein Sitzungsprotokoll legt nahe, dass die Regierung die Angst der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus bewusst bestärkt haben könnte. Laut dem vom Ö1-„Morgenjournal“ am Montag veröffentlichten Papier hat Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) davon gesprochen, die Bevölkerung sollte Angst vor einer Infektion bzw. dem Tod von Angehörigen haben. Das Kanzleramt relativiert die Aussagen.

An der Sitzung der Task Force Corona des Gesundheitsministeriums am 12. März im Kanzleramt nahmen neben Kanzler, Vizekanzler, Gesundheits- und Innenminister auch Beamte und Gesundheitsexperten teil. Kurz hatte dem Protokoll zufolge Bedenken, dass er noch keine wirkliche Sorge der Bevölkerung verspüre. Woraufhin der Tropenmediziner Herwig Kollaritsch meinte, man müsse der Bevölkerung klar machen, dass es sich um eine potenziell tödliche Krankheit handle und nicht um eine einfache Grippe.

Angst, dass Großeltern sterben könnten, war gewollt.
Als Beispiel nannte Kollaritsch dem Protokoll zufolge die Kommunikation rund um die britische Masernepidemie der 1990er-Jahre. Dort habe man mit der Angst der Bevölkerung gespielt. Und weiter heißt es im Protokoll: „Kurz verdeutlicht, dass die Menschen vor einer Ansteckung Angst haben sollen bzw. Angst davor, dass Eltern/Großeltern sterben. Hingegen sei die Angst vor der Lebensmittelknappheit, Stromausfälle etc. der Bevölkerung zu nehmen.“

„Bald kennt jeder wen, der am Virus gestorben ist“
Ein Sprecher des Bundeskanzlers meinte dazu, Kurz habe lediglich Verständnis für die Angst um Familienmitglieder gezeigt. In weiterer Folge hatte sich der Kanzler jedenfalls mit drastischen Aussagen zu Wort gemeldet - etwa mit der noch Ende März ausgesprochenen Warnung, jeder werde bald jemanden kennen, der an Corona verstorben sei. Kollaritsch selbst hält laut Ö1 fest, nicht von einem Spiel mit der Angst in Österreich gesprochen zu haben. Ohne drastische Wortwahl hätte die Bevölkerung die Maßnahmen der Regierung aber nicht angenommen, meint er.

Quelle
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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » Mi 29. Apr 2020, 15:19

Die politmediale Corona-Klima-Zweckgemeinschaft

Die Öko-Linken sind von der Corona-Epidemie begeistert. Nicht vom Virus selbst, nein, aber von den Möglichkeiten, die so ein winziger Krankheitserreger Politikern eröffnet, von dem, was man mit der Angst der Menschen alles anstellen und umsetzen kann.

Beispiel Österreich: Bundeskanzler Sebastian Kurz und die Grünen haben das Land innerhalb weniger Wochen in einen autoritären Polizeistaat umgebaut. Und das ohne nennenswerten Widerstand, ohne Aufstand der stets besorgten Zivilgesellschaft, ohne Kritik der Medien. Was man Kickl seinerzeit unterstellt hat, haben die Türkisgrünen innerhalb kürzester Zeit unter Applaus der Medien umgesetzt.

So soll es bleiben, Kurz und Kogler wollen nicht mehr zurück zur lästigen und anstrengenden Demokratie, sondern möchten ihre „neue Normalität“ zur Dauereinrichtung machen. Das haben die Grünen bereits mehrfach kundgetan. Rudi Anschober, der als Corona-Krisenmanager eine jämmerliche Figur abgibt, träumt davon, mit denselben Methoden, also ministeriellen Verordnungen und Erlässen, den Kampf gegen Klimawandel und Kapitalismus aufzunehmen. Alle Bürger haben sich an diesem marxistischen Öko-Kreuzzug zu beteiligen. Zuallererst die Wirtschaft. Leonore Gewessler träumt bereits davon, die am Boden liegenden Unternehmer mit allerlei Öko-Vorschriften noch mehr zu belasten. Es lebe die Öko-Planwirtschaft. Die Ösi-Grünen sind nicht allein, das gesamte neosozialistische Um- und Vorfeld, NGOs, sogenannte Experten und Influencer, andere linke Meinungsmacher und die vielen Grünen im Geiste, etwa die Merkel-CDU oder die ÖVP, sind längst auf diesen Zug aufgesprungen.

Allerdings beginnt sich die Corona-Angst in der Bevölkerung langsam zu verflüchtigen. Deshalb braucht man eine neue Bedrohung, eine stärkere Dosis, da man Geschmack daran gefunden hat, die Bevölkerung über solche Angstmechanismen zu steuern und im Handumdrehen Bürgerrechte, Freiheiten, den Rechtsstaat und die Verfassung vor dem Hintergrund einer Bedrohung, die von vielen Menschen auch ernst genommen wird, auszuhebeln. Plötzlich hört man es überall: Corona war eigentlich gar nicht so schlimm, der „Hitzetod“ der Erde sei ein viel größeres Problem, eine viel größere Gefahr und Herausforderung. Ergo müssen die Maßnahmen noch autoritärer, schärfer und repressiver sein. Da sind sich mittlerweile alle linken Kräfte einig.

Weshalb sich die Öffentlich-Rechtlichen ganz in den Dienst der guten Sache stellen und ihre Propagandamaschinerie hochfahren. Die Angst vor dem Klimakollaps soll die Angst vor dem Corona-Virus nicht nur ablösen, sondern in den Schatten stellen. Mehr Angst, mehr Macht, lautet die simple Formel.

Zu diesem Zweck hat das ZDF gestern eine Spezial Sendung ausgestrahlt. Titel: Corona-Krise – Folgen für den Klimaschutz. Darin wird die politische Marschrichtung vorgegeben. Der Moderator sagt in seinem Einleitungsstatement, was auch Grüne und Umweltaktivisten seit Wochen trommeln: „Was der Staat tun kann, wenn er es wirklich ernst meint, sehen wir in diesen Tagen.“ Und das war nicht als gefährliche Drohung gemeint. Zum Vergleich: Leonore Gewessler: „Den politischen Willen müssen wir in den Kampf gegen die Klimakrise mitnehmen.“ Rudi Anschober: „Ich freu’ mich darauf, dass dann, wenn wir die Corona-Krise gut überstanden haben, dass wir dann die Klima-Krise mit einer ähnlichen politischen Konsequenz angehen.“ Quelle
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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » Mi 29. Apr 2020, 21:21

Corona-Wahn ohne Ende?

Dr. Ferdinand Wegscheider im Gespräch mit Dr. Bhakdi.

„Sinnlos“ und „selbstzerstörerisch“ - so bezeichnet der renommierte Wissenschaftler Sucharit Bhakdi die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Seine Bedenken vertritt er in einem offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für diese „andere“ Einschätzung der Corona-Krise wird er angefeindet und in ein Eck mit Verschwörungstheoretikern gestellt. Was kritisiert er und warum bekommt er kein Gehör? Dr. Ferdinand Wegscheider im Gespräch mit dem unbequemen Wissenschaftler.

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie ist offenbar jedes Mittel recht: viele Regierungen haben seit Wochen einen Lockdown verhängt und das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben ihrer Länder komplett heruntergefahren. Führende internationale Experten, wie der Epidemiologe Professor Sucharit Bhakdi, weisen jedoch darauf hin, dass die Maßnahmen zur Eindämmung völlig überzogen sind. Doch viele klassische, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien, ignorieren die Expertisen dutzender renommierter Fachleute. Stattdessen versucht man, Wissenschaftler wie Prof. Dr. Sucharit Bhakdi als „fragwürdig“ darzustellen.
Sucharit Bhakdi ist ein vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler (Dr.-Friedrich-Sasse-Preis, Robert Koch Förderpreis, Rudolf-Schönheimer-Medaille, Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz uvm.). Als Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie leitete er über 22 Jahre das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.
Als er Kritik an den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus äußert, werden diese Aussagen ignoriert. Auf einen offenen Brief an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erhält er keine Antworten.
Was sind die Argumente der kritischen Wissenschaftler und warum sehen sie die neuesten Studien der amerikanischen Eliteuniversität Stanford als Beleg dafür?

Diese Sendung sollte man sich unbedingt ansehen! Sie wird um 00.20 nochmals wiederholt.

Sollte das Video zur Verfügung stehen, werde ich es hier einstellen!
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Re: Die Zeit der Corona-Krise

Beitragvon Joa » Do 30. Apr 2020, 02:14

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